Home > Politik > Die Staatskanzlei Mainz informiert

Die Staatskanzlei Mainz informiert

beck-kabinett80. Geburtstags von Herbert Bermeitinger

Ministerpräsident Kurt Beck hat anlässlich des 80. Geburtstags von Herbert Bermeitinger an die Verdienste des ehemaligen Regierungssprechers, Ständigen Vertreter des Chefs der Staatskanzlei und Beauftragen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erinnert. „Ich habe Herbert Bermeitinger als zuverlässigen und kompetenten Mitstreiter und Ratgeber erlebt und bin ihm für viele wertvolle Hinweise aus seinem reichen Erfahrungsschatz dankbar“, so Ministerpräsident Kurt Beck. In seiner beruflichen Laufbahn vom Sprecher der Oppositionsfraktion bis zum Regierungssprecher und Ministerialdirektor spiegele sich ein langes Stück der jüngeren Geschichte des Landes wider. „Herbert Bermeitinger ist ein überzeugter Europäer, der immer schon einen Blick über die Landesgrenzen geworfen hat. In grenzüberschreitender Angelegenheiten hat er als langjähriger ehrenamtlicher Beauftragter vieles bewegen können“, so Beck.

Herbert Bermeitinger wurde am 31. Januar 1930 im badischen Wehr geboren. Der gelernte Journalist war von 1962 bis 1970 Pressereferent der SPD-Bundestagsfraktion in Bonn. Von 1970 bis 1991 war er Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und des SPD-Landesverbandes in Mainz. Das Amt des Regierungssprechers hatte er von 1991 bis 1994 inne. Bis 2001 war er ehrenamtlich als Beauftragter des Ministerpräsidenten für grenzüberschreitende Zusammenarbeit tätig.

Ministerpräsident Beck wird dem Jubilar am Sonntag seine Glückwünsche persönlich überbringen.

Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Kurt Beck: Sicherheit und Gesundheit stehen an erster Stelle

„Arbeitssicherheit und präventive Gesundheitsmaßnahmen gehören zur Qualität der Arbeit. Dies gilt besonders für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, denn jeder Einsatz birgt Unfallgefahren“. Dies sagte Ministerpräsident Kurt Beck Landtag bei der Preisverleihung an kommunale Aufgabenträger für Freiwillige Feuerwehren für den Wettbewerb der Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit dem Titel „Ausgezeichnet – Sicherheit und Gesundheit“.

Ministerpräsident Beck lobte das Engagement der Unfallkasse bei der Beratung der Freiwilligen Feuerwehren über die gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe. Im Schadensfall stehe sie mit finanziellen und rechtlichen Hilfen bereit. „Landesweit engagieren sich in Rheinland-Pfalz über 56.000 Männer und Frauen ehrenamtlich in den 2.335 Freiwilligen Feuerwehren für unsere Sicherheit. Sie nehmen dabei hohe Risiken für ihr Leben in Kauf. Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Feuerwehrangehörigen müssen deshalb für uns an erster Stelle stehen“, betonte Beck.

Das Jahr 2008 sei ein schweres Jahr für die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz gewesen. Der Ministerpräsident erinnerte an die Explosion im Malzsilo in Worms-Rheindürkheim, bei der sieben Verletzte und ein toter Feuerwehrangehöriger zu beklagen waren. Die Unfallkasse habe damals flexibel geholfen. „Vor diesem tragischen Hintergrund finde ich es besonders lobenswert, dass heute nicht nur Maßnahmen zum Erhalt der körperlichen Gesundheit, sondern auch der seelischen Gesundheit unter dem Stichwort ‚Notfallseelsorge’ ausgezeichnet werden“, sagte Ministerpräsident Beck. Er dankte der Unfallkasse Rheinland-Pfalz für die Auslobung des Wettbewerbs, den Wettbewerbsteilnehmern für ihr Engagement und der Jury, der ihre Wahl sicher nicht leicht gefallen sei.

Hinweise:

Ziel des Wettbewerbs:

Prämiert werden kommunale Aufgabenträger, die nachhaltige Konzepte zur Sicherheit und zur Gesundheit der Feuerwehrangehörigen entwickelt haben und durch vorbildliche Maßnahmen umsetzen. Dies können beispielsweise sein:

Aktivitäten zur Gesundheitsförderung,

Maßnahmen zur Sensibilisierung des Sicherheits- und Gesundheitsbewusstseins,

Maßnahmen zur Reduzierung von Gesundheitsgefahren.

Platzierungen und Prämien:

Platz (10.000 €) Stadt Speyer

Platz (5.000 €) VG Speicher

Platz (2.500 €) Stadt Idar-Oberstein

Platz (1.000 €) Stadt Andernach

Prämiertes Engagement der Bestplatzierten in den Bereichen

Fitness / Feuerwehrsport

Atemschutz (Optimierung der Ausrüstung, des Einsatz- und Übungsbetriebes)

Hygiene (z.B. Hygienestation an wasserführenden Fahrzeugen)

Notfallseelsorge

Suchtmittelprävention

Verabschiedung Rainer Anstätts in den Ruhestand

Beck: Erfolge des Pfalzklinikums eng mit Rainer Anstätt verknüpft

„Das Pfalzklinikum präsentiert sich heute mit über zehn Standorten in der Pfalz als erste Adresse für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen. Die Erfolge des Pfalzklinikums sind dabei eng mit den Verdiensten Rainer Anstätts verknüpft.“ Dies sagte Ministerpräsident Kurt Beck anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Geschäftsführers im BKV-Zentrum des Pfalzklinikums in Klingenmünster.

Während seiner mehr als zwölfjährigen Dienstzeit als Geschäftsführer des Pfalzklinikums habe Anstätt zahlreiche Änderungen und Reformen erlebt. So sei er selbst im Oktober 1997 eingestellt worden, um die Änderung der Rechtsform des Pfalzklinikums in eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit vorzubereiten und umzusetzen.

„Noch 1994 hatte die ehemalige Pfalzklinik Landeck nur einen einzigen Standort in Klingenmünster. Heute verfügt Sie über ein bundesweit führendes Schlaflabor, eine Krankenpflegeschule für das Pfalzklinikum und das Südpfalzklinikum sowie eine bundesweit beachtete Drogentherapiestation“, so der Ministerpräsident. All diese Maßnahmen seien vom Land gefördert und durch eine Psychatriereform ermöglicht worden, an der das Pfalzklinikum mit Rainer Anstätt an der Spitze ganz maßgeblich beteiligt gewesen sei.

„Auch für die Verbesserung der Versorgungssituation psychisch kranker Kinder und Jugendlicher haben Sie sich eingesetzt. Gerade diese benötigen qualitative und wohnortnahe Hilfen und Therapieangebote. Das haben Sie erkannt und das Pfalzklinikum hat mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz gehandelt“, so Beck.

Ende 2006 sei in Kaiserslautern die Tagesklinik für Kinder und Jugendliche eröffnet worden. In Pirmasens entstehe mittlerweile ebenfalls ein solches Projekt. Dort sollen bis Ende 2010 eine Tagesklinik mit 20 Plätzen und eine Institutsambulanz in Trägerschaft des Pfalzklinikums entstehen

Info:

Unter der Geschäftsführung von Rainer Anstätt wurde ein umfassendes Rekonstruktions- und Bauprogramm absolviert. Rund 70 Millionen Euro aus Landesmitteln und etwa 18 Millionen Euro Eigenmittel wurden in den vergangenen zehn Jahren an den zehn Standorten des Pfalzklinikums investiert. Mit den in Bau befindlichen Projekten ‚Tagesklinik Pirmasens’ und ‚Heilpädagogische Wohnstätte

Quelle:
Staatslkanzlei Mainz

Druckansicht
Categories: Politik
  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks
Du musst Dich anmelden um einen Kommentar zu schreiben