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Verkehrsfreigabe der Teilstrecke „Bundesgrenze bis zur L 168“

Am 7. Dezember werden die Teilstrecke „Bundesgrenze bis zur L 168“ der neuen B269 und die Route Nationale (RN) 33, Ortsumgehung Creutzwald, für den Verkehr freigegeben. Nach dem Banddurchschnitt auf Höhe der Bundesgrenze findet eine kleine Feierstunde im Rathaus Creutzwald statt.

„Die zentraleuropäische Lage der Saar-Lor-Lux-Region erfordert zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit die Bereitstellung eines leistungsfähigen Verkehrswegenetzes“, so Umweltministerin Dr. Simone Peter. „Die neuen Teilstrecken tragen gleichzeitig dazu bei, die Ortsdurchfahrten spürbar von Lärm- und Schadstoffeinträgen zu entlasten und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Auch die Belange wandernder Tierarten fanden in der modernen Verkehrsinfrastrukturplanung Berücksichtigung.“

Durch den Neubau der grenzüberschreitenden strasse-im-winterStraßenverbindung von der A 620 bei Saarlouis bis zur Bundesgrenze und der Route Nationale 33 in Rich­tung St. Avold wird das deutsche (A 620) und französische Autobahnnetz (A 4) durch eine anbaufreie Streckenführung miteinander verbunden. Die Baumaßnahme führt zu einer erheblichen Verbesserung der verkehrlichen und städtebaulichen Situation in den saarländischen Kommunen Überherrn und Saar­louis.

Von den drei Brückenbauwerken des Abschnitts ist insbesondere das Bauwerk 2008 erwähnenswert: Das Bauwerk dient als wildtier­spezifische Unterführung mit tierökologisch günstigen Abmessungen und Umfeld­gestaltung. Es mindert die Trennwirkung der neuen B 269 und hilft damit nicht nur der Tierwelt, sondern auch den Naherholungssuchenden aus Überherrn und den Benutzern des Saarland-Rundwanderweges bei der gefahrlosen Unterquerung der Bundesstraße.

Nach derzeitigem Planungsstand kann voraussichtlich im Sommer 2010 mit den Bauarbeiten zur Komplettierung der Ge­samtmaßnahme B 269neu begonnen werden. Die Fertigstellung des letzten Ab­schnittes und damit die durchgehende Inbetriebnahme der Gesamtstrecke ist für 2012 vorgesehen.

Hintergrund

Die gesamte Baulänge der Neubaustrecke beträgt ca. 9 km und ist mit Gesamtkos­ten in Höhe von ca. 63,5 Mio. € veranschlagt. Die Baukosten der jetzt unter Verkehr gehenden Teilstrecke von der Bundesgrenze Deutschland/Frankreich bis zur Landstraße 168 betragen rd. 7,5 Mio. €. Darüber hinaus wurden für den Grunder­werb, Landschaftsbau, Leitungsverlegung, Ausstattung und Planung weitere rd. 3,0 Mio. € verausgabt.

Als vorrangiges Ziel beim Neubau der B 269neu wurde am 29. Oktober 2007 der Streckenabschnitt vom Gewerbegebiet Häsfeld an die A 620 bei Lisdorf für den Ver­kehr freigegeben. Im letzten Jahr am 11. Dezember ging die Anschlussstelle Ensdorf in Verbindung mit der Begra­digung der A 620 im Bereich Lisdorf/Ensdorf als weiteres Teilstück der Gesamtmaß­nahme unter Verkehr.

Quelle:
Umweltpolitische Planung und - Kommunikation, Umweltinformation

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