Programm der Fraport AG zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit
Menschen auf dem Weg zur Arbeit. Wie lange noch?
Foto: Christian Kadluba
- Schwer vermittelbaren jugendlichen Arbeitslosen eine Chance im Berufsleben zu geben, ist der soziale Ansatz für das Förderprogramm „Jugend mobil“, das die Fraport AG im Jahr 1999 startete. Über 200 Jugendliche bekamen bisher im Rahmen dieses einzigartigen, erfolgreichen Projekts eine dauerhafte berufliche Perspektive im Bereich der Bodenverkehrsdienste geboten. 80 Prozent der Ausgebildeten sind noch heute bei Fraport beschäftigt.
Es handelt sich dabei in erster Linie um junge Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, die nach ihrem Hauptschulabschluss keinen Einstieg ins Berufsleben gefunden haben und arbeitslos gemeldet waren. Jedes Jahr wurden zwei Gruppen mit je zwölf Teilnehmern gebildet, die ein anfangs einjähriges, ab 2004 zweijähriges Ausbildungsprogramm mit einer Reihe von Qualifizierungsmaßnahmen durchliefen und am Ende einen Abschluss mit der Flughafenarbeiterprüfung ablegten. Die Begleitung durch Sozialarbeiter, Betriebsrat und Verfahrenstrainer sorgten gemeinsam mit den „Paten“ als feste Kontaktpersonen in den Einsatzdienststellen dafür, dass nur wenige Jugendliche das Programm vorzeitig beendeten. Von 250 Einsteigern in das Förderprogramm gaben nur knapp 50 Jugendliche auf, 44 junge Leute befinden sich aktuell noch in der Ausbildung.
„Die Erfolgsbilanz von Jugend mobil kann sich sehen lassen“, sagte Herbert Mai, Arbeitsdirektor im Vorstand der Fraport AG bei der heutigen Feierstunde im Auditorium des Schulungszentrums. „Wir sind uns als Unternehmen unserer sozialen Verantwortung bewusst. Fraport hat eine erfolgreiche Tradition in der Ausbildung junger Menschen.“ Seit 1990 haben 1.643 Auszubildende eine klassische Ausbildung bei der Fraport AG begonnen. 60 Prozent der Absolventen sind noch heute im Unternehmen.
Außerdem fördert Fraport mit Millionenbeträgen Ausbildungsplätze in anderen Betrieben. Mit 2,1 Millionen Euro Fördermitteln wurden 129 Ausbildungsplätze in der Region unterstützt. Mit einer Beteiligung von einer Million Euro an der Pittler Berufsausbildung konnten 100 Ausbildungsplätze gesichert werden. In die 1999 gegründete Stiftung Pro Region fließen jährlich 330.000 Euro zur Förderung von Projekten der beruflichen Bildung.
Für „Jugend mobil“ wurde Fraport ausgezeichnet mit dem Deutschen Förderpreis „Jugend in Arbeit“ in der Kategorie Unternehmen in Hessen.
Quelle:
Fraport AG
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