Kraftwerksplanung: Grüne bestehen auf Einhaltung des Koalitionsvertrages
Die Grünen-Landtagsfraktion hat in Bezug auf die Kraftwerks- und Energieplanung im Saarland auf die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag verwiesen. Dort sei klar geregelt, welchen Weg das Saarland zukünftig in Sachen Kraftwerkspark gehen wolle.
Hierzu erklärte der Fraktionsvorsitzende Hubert Ulrich: „Als Ziel ist im Koalitionsvertrag ganz klar die nachhaltige und kostengünstige Sicherstellung der Energieversorgung des Saarlandes festgelegt. Für die bestehenden Kraftwerkstandorte werden Konzepte entwickelt, mit dem Ziel, den Anteil der Energieerzeugung aus fossilen Energieträgern zu reduzieren.“ Die Altersstruktur der mit fossilen Brennstoffen befeuerten Kraftwerke machten in den nächsten Jahren Modernisierungsmaßnahmen erforderlich. „Hier haben wir mit CDU und FDP verbindlich vereinbart, dass bei Neubauten von Kraftwerken auf fossiler Basis ein Limit von 500 MW gilt.“ so Ulrich. Außerdem müssten optimale, dem neuesten Stand der Technik entsprechende Wirkungsgrade und die größtmögliche Wärmeauskopplung eingehalten werden.
Ulrich: „Um die Klimaschutzziele einhalten zu können, muss der CO2-Ausstoß so schnell wie möglich erheblich reduziert werden. Dies lässt sich nur verwirklichen, wenn wir den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Strom- und Wärmeversorgung sowie die Energieeffizienz deutlich steigern.“ Zur Frage, wie ein solches Energiekonzept für das Saarland aussehen könnte, hatten die Grünen bereits 2008 ein entsprechendes Positionspapier vorgelegt.
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