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In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser,

die Weihnachtszeit ist die schönste Zeit des Jahres: Draußen schmückt Tannengrün Tür und Tor, glitzern Lichterketten an verschneiten Bäumen.
Drinnen erhellen dicke Adventskerzen dämmrige Winternachmittage, machen goldene und silberne Sterne die Wohnung heimelig-weihnachtlich. Es duftet nach selbstgebackenen Plätzchen, während die ganz Kleinen eifrig ihren Wunschzettel an das Christkind malen.
Advent ist die Zeit der Erwartung. Kinder begreifen das viel besser als Erwachsene: Sie führen Buch über ihre guten Taten, wollen der Mutter beim Plätzchenbacken helfen und am Adventssonntag gemeinsam singen. Auf Spaziergängen sammeln sie Moos, bizarr geformte Zweige und schöne Steine für die Weihnachtskrippe. Früher, als die Welt zwar auch nicht in Ordnung, aber viel ruhiger war, haben sich die Erwachsenen ebenfalls auf Weihnachten vorbereitet. Alte Lieder erinnern daran: “Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit”. Damals ging es im Advent vor allem um Enthaltsamkeit und Fasten, Beten und Singen. Natürlich erscheint diese christliche Strenge heute vielen Menschen nicht mehr zeitgemäß. Doch wir alle sehnen uns nach Ruhe und beschließen jedes Jahr wieder, uns diesmal vor Weihnachten nicht so abzuhetzen.

Machen Sie doch diesmal Ihre guten Vorsätze wahr:
Halten Sie sich paar Nachmittage zum Basteln mit den Kindern frei. Laden Sie nette Menschen zum gemeinsamen Backen ein.
Verbringen Sie einen Adventssonntag mit guten Freunden: Vormittags steht ein langer Spaziergang auf dem Programm, mittags kehrt man in ein gemütliches Gasthaus ein und Nachmittags gib es dann eine Kostprobe der ersten Weihnachtsbäckerei. Vermutlich kennen Sie auch Menschen, die gerne singen, musizieren oder einfach nur Spaß am Musikhören haben. Bei Adventsliedern, Punsch und Kletzenbrot kommt eine wunderbar gemütliche Stimmung auf. So wird auch Ihr Advent zum erfreulichen Ruhepunkt im Jahr, zur schönen und stillen Zeit.

Ihr Redaktionsteam von Saar Report wünscht Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Quelle:
Dieter J. Maier

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