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Archiv für November, 2009

Interview mit Musical-Komponist Frank Nimsgern

19. November 2009 Keine Kommentare

Die großen Bühnen der Welt, wie die Met in New York oder die Mailänder Scala, kennt Komponist Frank Nimsgern seit seiner frühen Kindheit. Schon seinem Vater Siegmund Nimsgern gelangen dort als international bekannter deutscher Opern- und Konzertsänger große Durchbrüche.

Kein Wunder, dass auch sein Sohn seit der Gründung der Frank Nimsgern Group im Jahr 1988 im Mittelpunkt der deutschen Musikwelt steht. Mit seinem jüngsten Musical “Phantasma” feierte der gebürtigen Saarbrücker am 7. November im Saarbrücker Staatstheater wieder einmal einen ganz großen Erfolg im deutschen Musikgeschäft, in dem er sich seit über 20 Jahren behauptet. Nimsgern gelang mit Musicals wie “Paradise of Pain”, “Elements” und “Hexen” die Herausforderung, für ein buntgemischtes Publikum zu schreiben und seit den Neunzigern auch als Werbefilmkomponist, Komponist und Arrangeur zu arbeiten.

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Erstes Jamaika-Bündnis in trockenen Tüchern

11. November 2009 Keine Kommentare

Die bundesweit erste schwarz-gelb-grüne Koalition auf Landesebene ist in trockenen Tüchern. Bei der gestrigen Wahl im saarländischen Landtag erhielt Peter Müller mit 27 Stimmen genau so viel, wie CDU, FDP und Grüne gemeinsam im Landtag haben. Nachdem vorher CDU, FDP und Grüne fast zweieinhalb Monate nach der Landtagswahl in Saarbrücken den Vertrag unterzeichnet hatten, der die Grundlage für das neue Jamaika-Bündnis bildet.

Müller erklärte in seiner Regierungsreklärung, dass jeder Christdemokrat sich in den neuen Vereinbarungen wiederfinden würde. Dies gelte auch für den Bildungsbereich. Zudem habe die Union ihre Handschrift deutlich unter die Kapitel Wirtschaft und Arbeit gesetzt. Dass er selbst nun als neugewählter Ministerpräsident auch noch das Amt des Justizministers bekleiden wird, sieht der CDU-Politiker keineswegs abwägig, da es in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Bremen vergleichbare Regierungskompromisse gäbe.

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Prinzessin Stéphanie von Monaco zu Gast in Mettlach

Als Vorsitzende und Gründerin der Stiftung „Fight Aids Monaco“ besuchte Prinzessin Stéphanie von Monaco am 6. November das deutsch-französische Unternehmen Villeroy & Boch in Mettlach. Ziel und Aufgabe der von Villeroy & Boch unterstützten „Fight Aids Monaco“ ist es, an AIDS erkrankte Menschen und deren Familien psychologisch und materiell zu unterstützen. Die Stiftung organisiert informative Treffen an Schulen und Universitäten, sammelt Spenden im Rahmen von Wohltätigkeitsveranstaltungen und unterstützt Forschungsprojekte.

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Interview mit Reinhold Messner

Fast jeder kennt Reinhold Messner: Gipfelstürmer und Grenzgänger aus Südtirol. Weltweit gibt es nur wenige Menschen, die sich derart vielen physischen aber auch psychischen Herausforderungen stellen und diese überleben. Aufmerksamkeit, nicht nur unter Bergsteigern, erregte 1978 die bis dahin als unmöglich erachtete Besteigung des Mount Everest (8850 m) ohne künstlichen Sauerstoff. Aber auch andere Höchstleistungen, wie verschiedene Erstbegehungen, der erste Alleingang auf den Everest, die erste Achttausender-Doppelüberschreitung oder die erste Besteigung aller Achttausender dieser Erde gehen auf ihn zurück.
Mit Saar Report sprach der Extrembergsteiger über vollbrachte Höchstleistungen am Mount Everest, bergsteigerische Fähigkeiten und seine zahlreichen Reisen.

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Shakespeares Sommernachtstraum mit Weltstar Klaus Maria Brandauer

Auch nach mehr als 400 Jahren ist William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ von bezaubernder Intensität und hat seit jeher die Fantasie von Dichtern, Komponisten und Schauspielern zu unterschiedlichsten Inszenierungen inspiriert. Dass aber ein Mann Shakespeares Traumgestalten zu einen Gesamt-Ensemble in sich vereinigt und deren schillernde Charaktere gegeneinander ausspielt, das hätte sich das englische Ausnahme-Genie sicher selbst nicht träumen lassen.

In den rund 90 Minuten vewandelte sich Weltklasse-Darsteller Klaus Maria Brandauer in rund zwanzig Rollen und löste allein mit der Kraft der Sprache die Knoten der verwickelten Beziehungskomödie mit überlegener Ruhe oder hektischem Sprachgewirr. Er mimt den zornbesessenen Oberon, der später gnädig gestimmt und von Reue geplagt sein eigenes Handeln in Frage stellt ebenso kraftvoll wie den närrischen Kobold Puck, der mit einer vom Liebesrausch betäubten Titania verschwindet.

Um es schon vorweg zu nehmen: Eine Klassikzertrümmerung hat Klaus Maria Brandauer mit Shakespeares Sommernachtstraum nicht veranstaltet, wohl aber brachte er eine neu aufgearbeitete und sehenswerte Version des 400 Jahre alten Klassikers über die Wirren und Abgründe der Liebe auf die Bühne. Und genau das hatte sich der Burgschauspieler auf Lebenszeit mit seiner Neuinszenierung auch vorgenommen.

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