Interview mit LAITH AL-DEEN

14. Oktober 2009

laith_al_deen Mit dem offiziellen Auftaktkonzert gab Laith Al-Deen am 04.10. im Kieler Schloss den Startschuss zu seiner mittlerweile sechsten Deutschlandtournee. Nachdem es zum Best-of-Album („2000-2008“) im vergangenen Jahr kein eigenes Bühnenprogramm gab, tourt der Mannheimer in diesem Herbst mit seiner Musikerstammbesetzung und Gästen durch zwanzig deutsche Städte. Dabei hat er für seine Fans einige Überraschungen im Gepäck.

Natürlich freue ich mich darauf, meinen Fans den Sessioncharakter des Albums zu präsentieren. Anne de Wolff an der Geige und Martin Wenk als Multiinstrumentalist werden sicher ihren Teil dazu beitragen. Ich bin zum größten Teil Autodidakt, zumindest was Gitarre, Schlagzeug und solche Dinge betrifft. Ich habe früher auch Orgel gelernt, das hat mir aber nicht so wahnsinnig viel gebracht, erleichtert aber einiges. Inzwischen kann ich schon auf einige Erfolge, live und in Charts, zurückblicken. Das macht manches einfacher. Es gibt Fragen, die man jetzt nicht mehr beantworten muss. Andererseits geht es bei der ganzen Geschichte auch immer wieder darum, von sich zu erzählen und da gibt es dann klassisch wiederkehrende Kreisläufe. Aber wenn man das begriffen hat und auch toleriert, dann funktioniert es  reibungslos”, so Laith Al-Deen in einem Interview gegenüber Saar Report.

Mit seinem ersten Album Ich will nur wissen sowie den Singles Bilder von Dir und Kleine Helden machte der in Karlsruhe, als Sohn eines Irakers, geborene Popmusiker und Musikproduzent  im Jahr 2000 erstmals auf sich aufmerksam. Seine Debütsingle Bilder von dir stammt ursprünglich aus der Feder des Offenbacher Produzententeams Schallbau, das die englische Urversion aus dem Jahre 1996 unter dem Projekt B-Zet mit Darlesia veröffentlichte. Im Jahre 2001 trat er auf der Jubiläumstour von Pur 20 Jahre eine Band als Vorgruppe auf und stellte im Rahmen seines Programms sein Album Ich will nur wissen vor. Das Anfang 2004 erschienene Album “Für alle” verstand Laith Al-Deen selbst als konsequente Weiterentwicklung seiner bisheriger Veröffentlichungen. Das Album konnte Platz 1 der deutschen Album-Charts erreichen und wurde sein bislang größter Erfolg. Die erste ausgekoppelte Single Alles an Dir erreichte Platz 21 der deutschen Charts, die bislang höchste Platzierung einer Single von Laith Al-Deen.

Auf die Frage, ob er bei seinem neuen Album “Sesson”, das mit Sting, Sinatra und David Bowie bei den Coversongs auf echte Musiktitanen setzt, auf altbewährte Konzepte gehen wollte, antwortet der Popmusiker gelassen: ” Es ging mir nicht darum, ein kommerzielles Album herauszugeben. Die Liedauswahl ist eher spontan entstanden, d.h.wir haben aus über 200 ganz unterschiedlichen Songs 40 Titel ausgewählt und haben angefangen zu produzieren. „Session“ hat kein Konzept – die Lieder passen weder stilistisch zusammen, noch stammen sie aus derselben Zeit. Wir haben uns einfach 13 Tage ins Studio eingeschlossen und drauflos gespielt. Das fühlte sich super an! Wir hatten einfach nicht den Anspruch zu sagen, dass das jetzt alles unbedingt modern sein muss. Natürlich sollte der Sound auch nicht altbacken werden, was er ja dann auch nicht geworden ist. Das war alles eher Zufall. Da wir zusammen im Studio schreiben und die Schreibphase immer ein komplettes Jahr geht, kennen wir uns sehr gut. So gut, dass wir nicht mehr zusammen in den Urlaub fahren müssen. Ich freue mich aber jedes mal wieder, wenn es zusammen mit allen auf Tour geht und wir werden überall, auch im Merziger Zeltpalast, unser Bestes geben”.

Neben den Covers aus dem aktuellen Album “Sesson”, wie die am 02.10.2009 erschienene Single ” Laiths Version ” von Stings ” If l ever lose my faith” und vielen anderen, können sich die Fans auf der Tour von Laith Al-Deen auch auf die eigenen Hits des Pop-Stars ( “Bilder von Dir,  Dein Lied, Alles an Dir”) freuen, die auch etwa die Hälfte des Konzertabends füllen werden.

Restkarten für die Tournee gibt es noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.laith.de.


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Quelle:
Dieter J. Maier

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