Brasilianisches Filmfestival „Cine Brasil“
Am Donnerstag, 8. Oktober, 20.30 Uhr, startet das erste brasilianische Filmfestival „Cine Brasil“ im Saarbrücker Filmhaus. Bis Mittwoch, 14. Oktober, haben Filmfans die Möglichkeit, sich vier Spielfilme, zwei Dokumentationen sowie sechs Kurzfilme in portugiesischer Originalfassung anzusehen. Die Untertitel sind teils in deutscher, teils in englischer Sprache. Veranstalter diesen Festivals sind das Saarbrücker Filmhaus und die Brasilianische Botschaft in Berlin, Attac-Saarbrücken sowie der Saarbrücker Mambo-Club.
Am Eröffnungsabend wird „O Ano em que Meus Pais Saíram de Férias“ (Das Jahr, als meine Eltern in Urlaub waren) von Cao Hamburger gezeigt. Der Film handelt von den Sorgen und Ängsten eines kleinen Jungen, der zur Zeit der brasilianischen Militärdiktatur in der jüdischen Gemeinschaft Sao Paulos aufwächst.
Fortgesetzt wird das Festival
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am Freitag, 9. Oktober, 20.30 Uhr, mit brasilianischen Kurzfilmen
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am Samstag, 10. Oktober, 20.30 Uhr, mit „zuzu angel“ von Sergio Rezende
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am Sonntag, 11. Oktober, 20 Uhr, mit „Memória Para Uso Diário“ (Erinnerungen für den täglichen Gebrauch) von Beth Formaggini
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am Montag, 12. Oktober, 20.30 Uhr, mit „O Homem do ano“ (Der Mann des Jahres) von José Henrique Fonseca
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am Dienstag, 13. Oktober, 20 Uhr, mit „Cinderelas, Lobos e um Principe Encantado“ (Aschenputtel, Wölfe und ein Märchenprinz) von Joel Zito Araújo
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am Mittwoch, 14. Oktober, 20.30 Uhr, mit „Depois Daquele Baile“ (Nach jenem Tanz) von Roberto Bontempo
Das brasilianische Filmfestival „Cine Brasil“ wurde 2005 von Sidney Martins in Berlin ins Leben gerufen, drei Jahre später, 2008, wurde die Filmreihe in sechs weiteren Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentiert. 2009 wird das Festival an 14 Orten in Deutschland und in einer Schweizer Stadt zu sehen sein. Während man sich im ersten Jahr für Filme entschied, die bedeutend für die Thematik der Schwarzen in der brasilianischen Gesellschaft sind, werden 2009 Filme gezeigt, die einerseits typisch brasilianisch sind, andererseits Parallelen zu den gesellschaftlichen Verhältnissen anderer Länder aufweisen.
Im Anhang finden Sie eine Übersicht über das Programm mit zusätzlichen Informationen zu allen
Quelle:
Landeshauptstadt Saarbrücken
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