Über "Schneggeschägger", Humor und " Zuggaschneckscher"
Interview mit “Maddin” Schneider
Er gibt sich gern als Womanizer und als “Schneggeschägger” (Schneckenchecker).
Zum Auftakt seiner großen Deutschlandtournee gab Comedian-Star “Maddin” Schneider unserem Magazin ein exklusives Interview über sein neuestes Bühnenprogramm, Musik, seine Grundeinstellung zu Beziehungen und natürlich über “Zuggaschneckscher”.
Dieter J. Maier:
Hallo Maddin…
Maddin:
Hallösche….
Dieter J. Maier:
Du stammst aus Burgholzhausen. Wie muss man sich den diesen Ort vorstellen?

Maddin:
Burgholzhausen? Ja, Burgholzhausen liegt zwischen Köppen und Obererlenbach. Das ist jetzt keine Metropole wie Mannheim oder Berlin, aber es wohnen auch Leut da und die fühlen sich da, glaube ich, auch sehr wohl.
Es gilbt `nen Männergesangsverein und `ne Bäckerei, also alles was man so braucht zum Leben. Es gibt da aber jetzt nicht so viele Kinos wie in Mannheim, aber auch die Leut sind nett und sprechen so ähnlich, also hören sich so ähnlich an, wie ich.
Dieter J. Maier:
Du gilst als schüchtern……
Mardin:
Ja, ich bin schon sehr schüchtern. Also früher war ich so schüchtern, da konnte ich auch Mädchen nur Briefe schreiben. Ich konnte gar nicht direkt die Mädchen ansprechen. Ich hab immer nur Briefe geschrieben, bündelweise Briefe, die dann alle meistens wieder zurückkamen. Aber heut kann ich eine Frau schon mal ansprechen, da klappt das schon manchmal.
Dieter J. Maier:
Wie würdest Du Dich in einer Kontaktanzeige anpreisen?
Maddie:
Leidenschaftlich vor allem, bis hemmungslos, aber auch sehr romantisch.
Dieter J. Maier:
Wer hat eigentlich Deine komische Art entdeckt?
Maddin:
Och, da hat jetzt niemand so ein Patent drauf. Das war jetzt nicht so wie bei Christoph Kolumbus, der Amerika entdeckt hat. Ich hab irgendwann raus gefunden, dass ich die Leut zum Lachen bringen kann. Das haben viele mal gesehen oder entdeckt, ich hab das schon in der Schule gemacht. Wie gesagt, ich war ja eigentlich sehr schüchtern, aber Blödsinn hab ich damals schon gemacht.
Dieter J. Maier:
Wusstest Du bei der Improvisations-Show ” Schillerstrasse” wirklich vorher nicht, um was es im Einzelnen geht?
Maddin:
Ja ja, wir wussten wirklich nicht, was die uns jetzt sagen, sonst wär es ja für uns selber ja auch langweilig. Das ist doch das Spannende auch für uns. Gut, wir wissen jetzt, heute geht es um Weihnachten oder um Ostern, aber mehr wissen wir auch nicht.
Dieter J. Maier:
Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Maddin:
Auf dem Inselchen außer mir und einem ” Zuggaschnecksche”? Na gut, im Winter vielleicht eine Sauna und für den Sommer Eiskaffee. Ich geh gern in die Sauna, ich schwitz alt so gern…. in meinem Bademantel.
Dieter J. Maier:
Woher kommen Deine Inspirationen, zum Beispiel für Ihr neuestes Programm ” Arriwidätschi”?
Maddin:
Man wird inspiriert von den Menschen, die da vorne sitzen…
Dieter J. Maier:
Mit wem spielst Du am Liebsten zusammen?
Maddi:
Was für mich natürlich am Schönsten ist, auch als Mann und für die Arbeit, ist wenn die Annette Frier dabei ist.
Dieter J. Maier:
Maddin, vielen Dank für das Gespräch.
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